3D-Druck – Mein Einstieg

Was braucht man als Spielkind schon … mehr Spielzeug. Und wer weiß besser, als man selbst was macht braucht, die große neugierige Sozialmediaplatform und ihr Marketingnetzwerk.

Ich bekam vor ein paar Wochen eine Werbung zu einem Anet A8. Dieser Drucker ist der Clone eines erfolgreichen Markenproduktes, kostet aber (bei mir) 130,00 € inkl Versand. Die ersten Testberichte waren eher nicht so berauschend, aber für das Geld, also gekauft.

Was nichts kostet, taugt auch nichts …
Nach einem Monat kam das Paket dann an, es ist eher klein, denn man muss den Drucker erst noch zusammen bauen. Also nix mit direkt loslegen. Das Erklärvideo zum Aufbau vom Hersteller geht 36 Minuten. Wenn man 10 Hände hat schafft man es vielleicht in der Zeit, und ich würde mich jetzt nicht gerade Handwerklich als ungeschickt darstellen, aber es hat bei mir fast 4 Stunden gedauert bis das Ding stand.
Und jetzt die große Frage, was druckt man zuerst (Filament hatte ich schon in weiser Voraussicht bestellt). Die Ideen sind ja bei Thingiverse ja fast unbegrenzt. Also erst mal den namen des Druckers eingegeben. Und siehe da, man kann mit dem 3D-Drucker, den 3D-Drucker verbessern. Der erste Gegenstand war eine verbesserte Kühleinheit, denn das Original (auch 3D gedruckt) kühlt nur von einer Seite. Er drufte dann auch die ersten paar Tage durchdrucken.

Fazit: Für den Preis, ein super 3D Drucker, ich würde es auf jeden Fall nicht in der selben Zeit schaffen, etwas ähnlich gutaussehendes in der selben Zeit aus einen Block Plastik zu erstellen.

 

Update – 02.09.2017:
Inzwischen hat er mehrer Kilo Plastik verarbeitet, durch Änderung mancher Parameter sind auch die Rillen geringer geworden und für mich ist das Druckergebnis immer noch brauchbar.